Bilder
Förderverein
TV Homburg - Gesamtverein
Ergebnisdienst HVSaar
Ergebnisdienst SIS Handball
Downloads
Anfahrt
Gästebuch
Forum
Links
1.Mannschaft
2.Mannschaft
3.Mannschaft
A-Jugend
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
E-Jugend
Minis
 
 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
7mobile PPC - Handys günstig online kaufen
Chronik

Seit über 100 Jahren Handball beim TVH

   

100 Jahre Handball, diesen Geburtstag feiert die Handballabteilung des TV Homburg in diesem Jahr. Einhundert Jahre sind eine lange Zeit, in der viel passiert ist; auch bei den Homburger Handballern. Erstmals erwähnt wurden die Handballer 1903. Obwohl es zu dieser Zeit nicht unbedingt das Handballspielen war, sondern verschiedene Ballspiele (Torball, Königsberger Ball, Pforzheimer Torball, Raffball, Korbball, Turnball etc.) gespielt wurden. Ab 1915 gab es die ersten Rundenspiele für Torball. Aus diesem Spiel entwickelte sich 1917 der Spielbetrieb für Handball. Die ersten Spiele um die Deutsche Meisterschaft fanden 1921 statt, die in zwei Verbänden unterteilt waren, der deutschen Sportbehörde und des Arbeiter Turn- u. Sportbundes.

Durch die Wirren des 1. u. 2. Weltkrieges gingen leider viele Unterlagen verloren, die eine lückenlose Dokumentation dieser Jahre nicht zulassen.

Das Handballspiel wurde damals auf dem Großfeld ausgetragen. Erst durch die Goldmedaille 1936 bei den Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft 1938 in Berlin wurde unsere Sportart populär.

Die ersten Dokumente unserer Abteilung tauchten erstmals wieder nach dem 2. Weltkrieg auf.

Nach dem Krieg begann die Zeit des Wiederaufbaus des Homburger Handballs und hier ist vor allem Albert Essig zu nennen, der die Abteilung nach dem Krieg neu aufbaute. Da zu Nazi-Zeiten die Turnvereine verboten waren, spielte man in so genannten OMNI Sportvereinen. Bis 1950 spielten die Handballer beim SV Homburg, bevor sie Ende 19950 wieder als Turnverein Homburg ins Sportgeschehen eingreifen konnten.

Das erste Spiel nach dem Krieg fand gegen Viktoria St. Ingbert statt.

Spieler wie Walter Staab, Eugen Müller, Herbert Hain, Hermann Moses, Fritz Baus, Herbert Pfeiffer, Heiner Schistel, Heinz Moll, Otto Jahnke, Fritz Klingel, Ludwig Trautmann, Fritz Völker, Theo Jung waren die Männer der ersten Stunde.

Diese Aufnahme entstand 1954 bei einem Freundschaftsspiel beim VB Zweibrücken. Der Anlass für dieses Spiel war der Kauf eines neuen Trikotsatzes bei Sport Frank.

v.li . n. re .: Dieter Enkler , Horst Zangerle -, Rudi Ecker, Hans Andre, Klaus Ermer , Dr. Walter Feß , Herbert Dönges, D. Duchmann
kniend: Dr. Klaus Albrecht, Willi Nuss, Gerhard Rafflenbeul

Nach Albert Essig wurden die Handballer von Alwin Nagel, Theo Jung und Eugen Müller geführt. Nachdem Eugen Müller beruflich nach England ging, übernahm Fritz Dilk 1957 das Kommando der Handballer.

Die ersten Rundenspiele fanden 1952 im Saarland statt, wobei die Homburger Mannschaft in der damaligen Verbandsliga spielte.

Erst 1957 schloss sich das Saarland dem Deutschen Handball-Bund an und spielte ab diesem Zeitpunkt in neuen Spielklassen. Die Homburger Handballer spielten zu dieser Zeit in der Kreisliga und stiegen 1958 in die Bezirksliga auf. In dieser erfolgreichen Zeit spielten unter anderem Theo Jung, Gerhard Rafflenbeul, Hans Kirsch, Hans Rapp, Horst Zangerle, Willi Krebs, Herbert Dönges, Klaus Albrecht, Hans Andre, Erhard Uder, Fritz Dilk .

Nachdem 1958 Theobald Hilzensauer die Abteilungsleitung von Fritz Dilk übernahm, gelang diesem 1961 ein spektakulärer Coup; die Verpflichtung von Engelbert Thomas vom TV Erbach als Spielertrainer, der zu diesem Zeitpunkt einer der besten Handballer im Saarland war. Mit ihm begann die wohl erfolgreichste Zeit im Homburger Handball. Gleichzeitig übernahm Gerhard Rafflenbeul das Ruder der Handballer und war über 12 Jahre und damit die längste Zeit Abteilungsleiter der Handballabteilung. Engelbert Thomas gelang es schon nach zwei Jahren die Meisterschaft nach Homburg zu holen und führte die Mannschaft in die damals höchste Spielklasse unsers Landes der Oberliga. Über Jahre hinweg spielte man fast jedes Jahr in der Endrunde um die Saarlandmeisterschaft im Großfeld. Mannschaften wie SC Lisdorf, TV Erbach, TuS Neunkirchen, TV St. Ingbert, 1.FC Saarbrücken waren zu diesem Zeitpunkt die Gegner, die Jahr für Jahr um die Saarlandmeisterschaft spielten.

Nicht ganz so erfolgreich wie im Großfeld, spielte man in der Hallenrunde. Da zu diesem Zeitpunkt noch keine Sporthalle in Homburg war, mussten alle Heimspiele entweder in St. Ingbert oder Neunkirchen ausgetragen werden. Dennoch konnten auch die Leistungen vom Großfeld in die Halle umgesetzt werden und im Spieljahr 1967/68 gelang der Aufstieg in die Oberliga.

In dieser von Engelbert Thomas trainierten Mannschaft spielten Gundolf Dietz, Jürgen Ambos, Bernd Martini, Fritz Spohrer, Willi Braun, Ludwig Sacre, Fritz Schwarz.

In dieser so erfolgreichen Zeit organisierte Gerhard Rafflenbeul viele internationale Turniere und Jahr für Jahr wurden der Homburger Mannschaft Einladungen zu teil. Unvergessen waren die Turniere in Paris, Breda, Winterthur, Antibes, Cannes, Thun, Le Havre uva.

Nachdem die Meisterschaftsrunde im Großfeldhandball 1970 nicht mehr gespielt wurde, konzentrierte man sich auf den Hallenhandball und mit dem Bau der Sport- und Spielhalle stand endlich auch eine Halle zur Verfügung.

1970 wurde Engelbert Thomas von Wolfgang Spies als Trainer abgelöst, und dieser sorgte für frischen Schwung bei den Homburger Handballern. Unter Spielertrainer Spies spielte die Homburger Mannschaft immer im vorderen Tabellendrittel der Oberliga und zu dieser Zeit konnten auch die ersten Jugendspieler ihr Können bei den Aktiven unter Beweis stellen.

In diesen fünf erfolgreichen Jahren spielten unter Trainer Wolfgang Spies folgende Spieler: Fritz Spohrer, Gundolf Dietz, Wolfgang Walter, Fritz Schwarz, Jürgen Rippel, Ulrich Steuer, Jürgen Zimmer, Helmut Bonkhoff, Wolfgang Jost, Wolfgang Abel, Siegfried Winter, Jürgen Ambos, Willi Braun, Jürgen Spohrer, Kurt Göttel, Hans-Werner Meyer und Klaus-Dieter Hahn.

1976 übergab Gerhard Rafflenbeul nach zwölf Jahren die Abteilungsführung an Manfred Dietz weiter, der diese bis 1982 führte.

Im sportlichen Bereich übernahm Klaus-Dieter Hahn 1975 die Trainingsleitung der Handballer und sorgte dafür, dass man bis 1977 weiterhin in der Oberliga spielte.

Nach der Saison 76/77 verließen sieben Spieler, unter ihnen auch der Trainer Klaus-Dieter Hahn, aus beruflichen und privaten Gründen den Verein und diese Abgänge konnten nicht kompensiert werden. Spieler aus der II. Mannschaft und einige A-Jugendspieler bildeten dann die Mannschaft in der Oberliga.

So kam es wie es kommen musste; der Abstieg in die Saarliga Nordost konnte nicht vermieden werden und die sportliche Talfahrt begann.

Peter Baab vom damaligen Nachbarverein TV Erbach trainierte dann die Mannschaft in der Saison 78/79 u. 79/80 in der Saarliga Nordost und versuchte den direkten Wiederaufstieg, der aber nicht gelingen sollte.

So musste nochmals Engelbert Thomas das sportliche Kommando übernehmen, um den Wiederaufstieg in die Oberliga zu vollziehen.

Dies gelang leider nicht, da einige Spieler den Verein verließen und sich ältere Spieler in die 2. Mannschaft zurückzogen. Engelbert Thomas trainierte die Mannschaft bis 83/84.

In dieser Zeit übernahm 1982 Rudi Ecker das Amt des Abteilungsleiters von Manfred Dietz und führte die Abteilung bis 1995. Er war damit am längsten Abteilungsleiter in der Handballabteilung. In der Amtszeit von „unserm Rudi“ gelang es, vor allem die Jugendarbeit neu zu organisieren und aufzubauen. Durch die Einführung des Minihandballs gelang es der Handballabteilung innerhalb von zehn Jahren, Jugendmannschaften in allen Altersklassen anzumelden. Hier ist vor allem die Aufbauarbeit von Anne Niermeyer unvergessen.

Auch das Internationale Handballsportfest erhielt in dieser Zeit das Prädikat „größtes Handballturnier im Südwesten“. Mit dieser Großveranstaltung, die sich in diesem Jahr zum 23. Mal wiederholt, ist die Abteilung Handball über die Grenzen unseres Landes bekannt.

Nun war die Zeit gekommen, um einen generellen Schnitt zu machen und eine neue Mannschaft aufzubauen. Fritz Spohrer, der jahrelang Leistungsträger der 1. Mannschaft war, übernahm 1984 das Traineramt und versuchte, eine neue junge Mannschaft aufzubauen. Ihm gelang es in den nächsten drei Jahren immer wieder junge Spieler an die 1. Mannschaft heranzuführen und platzierte sich in der Saarliga immer im oberen Tabellendrittel.

Im Jahr 1986 wurde die Mannschaft durch einige Abgänge geschwächt und hinzu kam eine unendliche Verletzenliste bis Saisonende. Punktgleich lag die Mannschaft mit dem ehemaligen Bundesligisten TV Niederwürzbach auf dem vorletzten Tabellenplatz. In zwei Relegationspielen wurde leider zu Ungunsten des TV Homburg der Abstieg besiegelt und man stieg in die Bezirksliga ab.

Dies war die schwärzeste Stunde der letzten fünfzig Jahre.

Zu diesem Zeitpunkt übernahm Jörg Ecker die sportliche Leitung und vollzog einen radikalen Schnitt. Aus der A-Jugend, die Jörg Ecker trainierte, wurden alle Spieler aktiviert und es begann eine Phase des Neuaufbaus. Insgesamt scheiterte man dreimal ganz knapp an der Meisterschaft, ehe in der Saison 89/90 endlich der Aufstieg in die Saarliga gefeiert wurden konnte. Spieler wie Christof Matheis, Willi Niepagen, Klaus Schäfer, Jörg Ecker, Markus Lorenz, Hans u. Jochen Albrecht, Frank Diener, Werner Zeller, Michael Kohlmannslehner, Stephan Schmitt, Heinz Ackermann Jens u. Bernd Saalborn, Clemens Bleyl , zählten in dieser Zeit zu den Stützen der Mannschaft.

Im sportlichen Bereich trainierte bis zu der Saison 91/92 Spielertrainer Jörg Ecker die Mannschaft in der Saarliga. Jörg Ecker zog es nach dieser Saison zum VT Zweibrücken und Karl-Heinz Bender übernahm die Mannschaft.

In dieser Saison kämpfte man bis zum letzten Spieltag um den Klassenverbleib in der Saarliga und am Ende gelang es in den letzten beiden Spielen, den Klassenerhalt zu sichern. Trainer Bender wurde in dieser Saison vorzeitig entlassen und Willi Niepagen trainierte die Mannschaft bis Saisonende.

In dieser so schweren sportlichen Zeit verloren wir durch den Tod von Gundolf Dietz, Sigfried Winter und Christof Matheis drei aktive Spieler, die über Jahre den Homburger Handball geprägt haben und die für uns unvergessen bleiben.

Nach nur einem Jahr beim VTZ verpflichtete man wieder Jörg Ecker als Spielertrainer, der die Mannschaft drei Jahre bis zur Saison 96/97 trainierte. In dieser Zeit spielte die Mannschaft immer im vorderen Tabellendrittel, aber der große Wurf gelang ihr nicht. In dieser Zeit spielten mit Hans Albrecht, Dirk Lewing, Stephan Schmitt, Heinz Ackermann, Frank Gisch, Peter Conrad, Jörg Ziegler, Jochen Allbrecht, Michael Herz u.a.

Rudi Ecker übergab 1995 die Geschicke der Handballabteilung an seinen Sohn Jörg Ecker weiter, der die Abteilung bis 2002 führte. Rudi Ecker ist der Abteilung weiterhin verbunden und verwaltet die Finanzen der Abteilung. Gerd Kopp übernahm als neuer Abteilungsleiter im Jahr 2002 die Abteilung.

In der Saison 97/98 wurde dann Martin Schneider als Trainer verpflichtet und mit ihm gelang es, eine neue Mannschaft zu formen. Durch eine Klassenneueinteilung verpasste die Mannschaft noch in der Saison 1999/2000 den Aufstieg in die eingleisige Verbandsliga. Dies gelang jedoch in der Saison 2000/2001 und man konnte die Meisterschaft in der Saarliga feiern und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga Saar. Aus familiären Gründen zog sich Trainer Martin Schneider leider nach dieser Saison zurück und Michael Schäfer übernahm die Trainingleitung der Aktiven Mannschaft.

Nach nur einem Jahr Zugehörigkeit in der Verbandsliga gelang unserer Mannschaft rechtzeitig in der Saison 2001/2002 und zum 125-jährigen Vereinsjubiläum der Aufstieg in die höchste Spielklasse des Saarlandes der Saarlandliga.

Im Jahr 2003 übernahm Jörg Ecker wieder die Abteilungsleitung und führt diese bis zum heutigen Zeitpunkt.

In der Saison 2003/2004 wurde Dirk Alles als Trainer verpflichtet. Der ehemalige Bundesligaspieler formte in den folgenden drei Jahren eine junge Mannschaft und führte diese in die Spitzengruppe der Saarlandliga. Der große Wurf gelang der Mannschaft in dieser Saison 2006/2007 mit dem Aufstieg in die RPS-Liga. Erstmals spielt eine Homburger Mannschaft überregional.

Nicht vergessen in einer Vereinschronik kann man die vielen Vorstandsmitglieder der Handballabteilung, Jugendtrainer, Betreuer Schiedsrichter und Helfer, die in den vergangenen Jahren in der Handballabteilung viele Stunden ehrenamtlich geleistet haben. Hiezu zählen vor allem Willi Nuss, Willi Braun, Klaus Georg, Joachim Haderlein, Benita Mirus-Diener, Edgar Friemont, Peter Kaminski, u.v.a.