12 Dez
Spielbericht der Honigdachse 3
Mit Stolz, Schweiß, Selbstironie und ganz viel Humor: Männer B Liga Ost – SG Ommersheim-Assweiler vs. TV Homburg III 26:21 (11:11)
15 Dez
3. Mannschaft
Endstand: 26:42 aus Sicht der Honigdachse – also eine kämpferische Niederlage, die man irgendwie auch positiv betrachten kann.
Vor dem Spiel – Trikots, Trainingsmonster & Weihnachts-Ausreden
Schon beim Betreten der Halle herrschte eine eigenartige Mischung aus Stolz und mildem Entsetzen:
Die Trikots waren frisch gewaschen – keine Fehlwürfe, keine Schweißränder, einfach nur sauber und bereit für den Einsatz. Verantwortlich?
Mr. Calisthenics aka David Klein, der sie kurzerhand durch sein härteres Trainingsprogramm zum Trocknen hängen ließ – sprich: er hat sie in imaginäre Klimmzug-Positionen gedrillt, bis sie fast wieder fit aussahen.
Leider fehlte Sebastian „Beinhart – oder kurz davor“ Ruppert komplett. Seine Ausrede: der Beedener Weihnachtsmarkt. Knallhart durchgezogen. Ein schwerer Verlust – nicht nur sportlich, sondern vor allem als emotionaler Motivator, der sonst zuverlässig erklärt, warum alles eigentlich gleich besser wird.
Der Gegner hingegen spielte von Beginn an mit allen Tricks. Offenbar hatte man dem Schiedsrichter vorsorglich keine Wegbeschreibung zur Halle zur Verfügung gestellt.
Nach seiner überschaubaren Leistung in St. Wendel hatte Mike White vorsorglich sein Alter Ego Michael aktiviert und stellte sich kurzerhand selbst als Schiedsrichter zur Verfügung – damit das hier endlich mal richtig gemacht wird.
Dumm nur: Der TV Homburg 3, auch bekannt als die alten Honigdachse, war dadurch gleich um einen weiteren Spieler geschwächt. Und das, obwohl sich die Mannschaft nach exakt 10 Sekunden Aufwärmen größtenteils nur über die noch vorhandenen Schmerzen vom Spiel 43 Stunden zuvor austauschte.
Spielverlauf – oder: Als ob man gegen eine Maschine spielt
Erste Halbzeit:
Die Dachse waren zu Beginn erstaunlich präsent – vermutlich, weil sie nicht schliefen oder sich über Weihnachtsmarkt-Respekt unterhielten. Immerhin war Benjamin „das Wiesel“ Quitadamo mit dabei. Er übernahm eine sehr spezielle taktische Rolle: Meistens positionierte er sich in der Nähe der Mittellinie in einer Art Manndeckung – primär mit dem Ziel, schneller wieder in die Abwehr zu kommen.
Was ihm fast immer gelang … als Letzter.
Markus „Der Konditionierer“ Berndt hatte sein Pulver für die komplette Saison zwar eigentlich schon verschossen, aber wie es sich für einen stilechten Rückraum links gehört, hatte ihm das niemand gesagt.
Er nahm über das gesamte Spiel verteilt gefühlte 30 Würfe. Dass davon am Ende nur 4 Tore in der Statistik standen, lag ganz klar daran, dass Zeitnehmer und Sekretär mental völlig mit anderen Dingen beschäftigt waren – sicher nicht an der Wurfquote.
Alex Feß arbeitete weiter intensiv an seinem persönlichen Ziel, endlich mal einem Gegenspieler das Trikot über die Arme zu ziehen. Leider erneut ohne Erfolg.
Dafür griff er zu einer neuen taktischen Variante und zog seinem Gegenspieler kurzerhand die Brille aus, um ihn defensiv im Dunkeln stehen zu lassen. Nicht regelwidrig. Kreativ. Effekt unklar.
Schatzmann Moment & Der Blitz ohne Stuhl
Etwa 10 Minuten vor Schluss kam dann der gefürchtete Schatzmann-Moment – aber anders als sonst:
Diesmal kam einfach ein zünftiger Strahl aus seinem rechten Arm Richtung Tor, und zack – sein Premieren-Treffer im Netz! Überfällig, oder?
Und dann war da noch Michael „zu lässig für dieses Spiel“ Grünig mit einem 7-Meter kurz vor Schluss:
Mit einem subtilen Kopfzucken schickte er den Torwart in die falsche Ecke – und Überraschung der Ball war drin! Doch was passierte? Genau: Zeitnehmer und Sekretär trugen diesen Treffer fälschlicherweise wieder dem Schatzmann zu. Damit war endgültig klar: Markus fehlen mindestens 12 Tore in der Statistik und der Schatzmann hat das Schiedsgericht bestochen.
Währenddessen war Thorsten „der Blitz“ Walle zurecht angepisst.
Nicht etwa wegen Fehlpässen oder mangelnder Anspiele – nein.
Ihm hatte schlicht niemand einen Stuhl zum Ausruhen in die Ecke gestellt. Also musste er dauerhaft stehend auf den Ball warten, der… sagen wir mal… selten kam.
Ein Wort zum Tor – Respekt, wirklich
Und dann wäre da noch Lars „Der Fluchtinstinkt“ Schneider – unser tapferer Mann im Tor.
Innerhalb einer Woche absolvierte er drei Spiele über volle 60 Minuten, was allein schon Applaus verdient.
Die Gegner machten sich allerdings einen Spaß daraus, ihn bei jedem Wurf so zu prüfen, als wollten sie ihn auf der Flucht erschießen.
Lars hielt durch, blieb manchmal stehen – und darf sich spätestens jetzt offiziell als der neue Verrückte im Tor der Honigdachse bezeichnen.
Fazit – Humor, Stolz & Muskelkater
Konditionierer Markus: geniale Aktivität, knappe Statistik – aber weniger Tore als Würfe.
Benjamin „das Wiesel“: Mittellinie bleibt sein Lieblingsort … fast immer als Letzter in der Deckung.
Alex Feß: Innovation! Gegnerbrillenabnahme als Offensivstrategie.
Thorsten „der Blitz“ Walle: Stand, wartete, wartete … und wird beim nächsten Mal hoffentlich eine Sitzgelegenheit bekommen.
Lars im Tor: Triple-Spielwoche überlebt – mindestens Respekt verdient!
Und obwohl das Ergebnis etwas zu hoch ausfiel – was allerdings auch daran lag, dass Teile der Mannschaft irgendwann nicht mehr in der Lage waren zu laufen oder klar zu denken. (aber realistisch), hatte jeder längere Einsatzzeiten, es gab keine Wechselfehler, und selbst mit einem „gekauften“ Schiedsrichter und allem Humor war an diesem Tag nichts zu holen. Aber: Weiter, immer weiter.
Ausblick – Fortsetzung folgt!
Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder – hoffentlich einigermaßen erholt und mit voller Kapelle.
Die Beedener-Weihnachtsmarkt-Ausrede fällt dann ja schon mal weg.
Außer natürlich, jemand verletzt sich noch beim ins neue Jahr rutschen.
Bis dahin wünschen die Honigdachse allen Fans, Gegnern, Schiedsrichtern (auch den gekauften
), Zeitnehmern, Sekretären und allen, die uns diese Saison ertragen mussten, frohe Weihnachten, ruhige Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr – möglichst ohne Muskelkater, Bänderrisse oder spontane Trainingspläne.
Honigdachse. Ehrlich. Müde. Unbeugsam.
12 Dez
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Unsere Dritte gewinnt ihr erstes Spiel gegen die SG Ommersheim-Assweiler knapp aber verdient mit 24:23 (11:9).
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